Das Paradies ist überall..
Mitgliederfahrt der  BÜRGERAKTION PFERSEE nach Markt Schwaben

Das Paradies ist überall, vor allem aber in Markt Schwaben. So könnte die Erkenntnis der BÜRGERAKTION PFERSEE lauten, nachdem sie heuer auf Einladung des gebürtigen Pferseers und Bürgermeister von Markt Schwaben Bernhard Winter, dem Markt im Osten von München einen Besuch abstatten durfte.

Als krönenden Abschluss des Aufenthaltes geniessen die Pferseer auf Einladung des Bürgermeisters die „Weiherspiele“, bei denen mit großem Aufwand auf drei Bühnen im Stadtweiher das Stück „Das Paradies ist überall … eine fast bayrische Geschichte“ aufgeführt wird. Die Besucher ergötzen sich jedenfalls köstlich an dem mit bayrischem Humor vorgetragenen musikalischen Spektakel, dessen tiefschürfende Erkenntnis lautet: „Das Paradies liegt oft ganz in unserer Nähe, man muss es bloß sehen.“

Vor diesem außergewöhnlichen Kunstgenuss zeigt Bürgermeister Winter den Gästen aus Augsburg seine Gemeinde, nicht ohne vorher Erinnerungen an seine Jugendzeit in Pfersee auszutauschen. Bei dem Rundgang fallen den Besuchern besonders die Gestaltung des ehemals unbeachteten  Henningbaches zu einer naturbelassenen Grünanlage, die gleichzeitig dem Hochwasserschutz dient, ebenso auf wie  die gekonnte Sanierung und Nutzung des „Unterbräu“ durch Privatwirtschaft und Kommune, die dem Markt einen Bürgersaal und Räumlichkeiten für Vereine bescherte, bei der die öffentliche Hand nur gering belastet wurde.

Markt Schwaben, mit einem hohen Anteil an Senioren, bemüht sich genauso vorbildhaft mit Jugendzentrum und während den Ferien mit kostenlosen Filmvorführungen um die jungen Mitbürger. Dafür steht auch die Aktion „Gute Fee“. Geschäfte und Einrichtungen, die diesen Hinweis tragen, zeigen damit ihre Bereitschaft, Kindern und Jugendlichen in Nöten zu helfen z.B. mit einem Pflaster für das aufgeschlagene Knie. Der Slogan „Markt mit Herz“ wird so ideenreich umgesetzt.

Beim Besuch des Schulzentrums wird den Pferseern stolz das Storchenpaar gezeigt, das auf dem Dach des Schulhauses seinen Nachwuchs aufzieht. Vom Storchenhäusl im Schulhof aus lässt sich sogar per Videokamera ein Blick ins Nest werfen, die tolle Idee für einen anschauungsreichen und lebendigen Biologieunterricht.

Bürgermeister Winter, der sich auf keine „Hausmacht“ stützen kann, erläutert den aufmerksamen Gästen eindrucksvoll, wie er mit seiner Strategie des „runden Tisches“ die Kräfte des Marktes bündeln und so auch durchaus divergierende Interessen zum Wohle der Gemeinschaft zusammenführen kann.

Beeindruckt von dem aktiven Markt, der mit über 11.000 Einwohnern etwa halb so groß ist  wie der Stadtteil Pfersee, macht sich der Besuch aus Augsburg per Bahn oder Rad mit der Erkenntnis „Man muss es bloß sehen, das Paradies!“ wieder auf den Nachhauseweg.