20 Jahre Bürgeraktion
Augsburg, März 2003
    - Der Vorstand -  

Jahresbericht 2002 / 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Freunde der
BÜRGERAKTION PFERSEE,

das herausragende Ereignis des letzten Jahres war zweifelsohne das zwanzigjährige Bestehen der BÜRGERAKTION PFERSEE. Zahlreiche Mitglieder und Freunde, die zur Feier dieses Ereignisses in den Pfarrsaal strömten, zeigten uns, dass unser Einsatz für Pfersee durchaus registriert und honoriert wird.

Dass engagierte Bürger in dieser Stadt aber nach wie vor erforderlich sind, stellten die Auseinandersetzungen um den künftigen Ausbau der Augsburger Straße unter Beweis. Wie Straßen und Plätze zur Erhöhung deren Aufenthaltsqualität gestaltet werden können, sahen wir auf unserer Exkursion nach Regensburg. Noch aber warten wir in Augsburg auf eine von Visionen und Beharrlichkeit getragene Stadtplanung und eine davon inspirierte Politik.

Für Ihr Interesse danken wir Ihnen und möchten Sie bitten, uns auch weiterhin so wie bisher zu unterstützen.

Mit herzlichen Grüßen
BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“

Dietmar          Gitta                    Bernhard    
Egger             Hopp-Köhler         Kammerer   
(Vorsitzender)       (stellv. Vorsitzende)      (stellv. Vorsitzender)
 
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2002 / 2003 auf einen Blick

Januar
Unterschriftenaktion zur Luitpoldbrücke/Neu-gestaltung der Augsburger Strasse

Februar
Verteilung von Mustereinwendungen zum Bebauungsplan Dierig
Gespräch mit der CSU-Stadtratsfraktion

März
„Mit dem Rad durch Island“ - Reisebericht in Bildern von B. Kammerer (gem. mit ADFC)

April
Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen „Pferseer Maifest“ - Die BÜRGERAKTION
beteiligt sich mit dem Würstlstand

Juni
Gespräch mit der Fraktion „Freie Wähler“ des Gemeinderats Stadtbergen

Juli
Exkursion nach Regensburg „Gestaltung von Plätzen und Straßen“

September
Gespräch mit OB Dr. Paul Wengert und Sozialreferent Dr. Thomas Hummel

Oktober
„20 Jahre und noch kein bisschen leise“
Feier zum zwanzigjährigen Bestehen der BÜR-GERAKTION im Pfarrsaal Herz-Jesu

November
Gespräch mit der SPD-Stadtratsfraktion

Dezember
Gründung der Bürgerstiftung Augsburg - Die BÜRGERAKTION wird auf der Stifterurkunde eingetragen.

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Organisation

Vorstand
Im Vereinsjahr 2002/2003 führen Dietmar Egger als 1. Vorsitzender, sowie Gitta Hopp-Köhler und Bernhard Kammerer als gleichberechtigte Stellvertreter den Verein. Die Kasse verwaltet Wolfgang Konrad, das Amt des Schriftführers teilen sich Dr. Peter Seyboth und Ulrich Truckenmüller. Als Revisoren fungieren Margarete Billian und Walter Schneider. Den Vorstand unterstützen die Beiräte Robert Bern-hard, Uta Shaughnessy, Angelika Simak, Ros-witha Staudinger und Georgine Truckenmüller.

Mitglieder
Die Zahl der Mitglieder steigt von 139 (01.01.2002) auf 155 (01.01.2003).

Kasse
Der Kassier und die Kassenrevisoren tragen ihren Bericht auf  der Jahreshauptversammlung vor. Die Berichte sind damit Bestandteil des Protokolls der Jahreshauptversammlung.

Mitgliederversammlung
  • 10.04.02     Jahreshauptversammlung
  • 12.10.02     20-Jahr-Feier

Vorstandssitzungen
23.04.2002    06.06.2002    24.06.2002
18.07.2002    22.08.2002    11.09.2002
04.10.2002    14.11.2002    12.12.2002
22.01.2003    20.02.2003    17.03.2003

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Satzungsänderung

Auf der Jahreshauptversammlung am 10. April 2002 beschließen die Mitglieder zwei Änderungen der Satzung:
  • Die Amtszeit des jeweiligen Vorstands wird auf zwei Jahre - bisher ein Jahr - festgelegt.
  • Ab dem Jahr 2003 beträgt der Jahresbeitrag für das Einzelmitglied 16,00 EUR. Für Familienmitglieder und Jugendliche wird der Betrag auf 8,00 EUR festgesetzt
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Geschafft! Bürgerstiftung geht an den Start

Schon im vergangenen Jahr ist die Bürgeraktion Gründungsmitglied der Augsburger Bürgerstiftung „Beherzte Menschen“ geworden. Aber auch etliche Pferseer Privatpersonen öffnen ihren Geldbeutel und werden Mitglied. Das zeigt sich dann auch, als endlich das für die Gründung erforderliche  Stiftungskapital beisammen ist und im Prunksaal der Regierung von Schwaben der erste Stiftungsrat gewählt wird: Gleich drei Vorstandmitglieder der BÜRGERAKTION sind im Stiftungsrat vertreten.

Weitere Infos über die Augsburger Bürgerstif-tung „Beherzte Menschen“ gibt es im Internet unter
www.augsburg-agenda21.de/buergerstiftung.

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Trauer um Willi Fahrnholz und um Alfred Ebert

Kurz nach dem 20jährigen Jubiläum erreicht uns die Nachricht, dass Willi Fahrnholz im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Willi Fahrnholz war als Mitglied der ersten Stunde aktiv am Aufbau der BÜRGERAKTION beteiligt. Erst als sich sein Lebensmittelpunkt von Pfersee in die Hammerschmiede verlagerte, konnte er nur mehr aus der Ferne an unseren Aktivitäten teilhaben. Unvergessen ist uns aber, wie Willi Fahrnholz mit Scharfsinn, aber auch Humor Mißstände aufs Korn nehmen konnte.

Mit unserem Mitglied Erna Ebert trauern wir um ihren Mann Alfred. Alfred Ebert hatte sich sei-nerzeit als Vertreter des Ortsvereins Pfersee der Arbeiterwohlfahrt sehr stark für das Bür-gerhaus Pfersee eingesetzt und war an dessen Realisierung maßgebend beteiligt. Zusammen mit seiner Frau hatte er dann über Jahre am Programm des Bürgerhauses mitgewirkt, wobei zahlreiche Veranstaltungen allein seiner Initia-tive zu verdanken waren. Musik, Tanz, überhaupt fröhliche Geselligkeit waren sein Lebenselixier  und Alfred Ebert hatte stets Freude daran, anderen einige Stunden Frohsinn zu verschaffen. Wir erinnern, dass Alfred Ebert, mit dem wir einen aufrechten Mitstreiter verloren haben, sich wie kein anderer oft unter Zurückstellung der eigenen Bedürfnisse um das Wohlergehen seiner Nächsten gekümmert hat.

Mit Willi Fahrnholz und Alfred Ebert haben wir und damit Pfersee zwei liebenswerte und engagierte Menschen verloren.

ARBEITSGEMEINSCHAFT  PFERSEER VEREINE (AGP)

Mauumzug Unser Würstlstand entwickelt sich mehr und mehr zur wirtschaftlichen Basis des von AGP und „Pfersee aktiv“ ausgerichteten Maifestes. Auch bei dem nicht so freundlichen Aprilwetter bleiben unsere köstlich duftenden Rostbratwür-ste der „Renner“. So haben unsere Mitglieder alle Hände voll zu tun, den Pferseern, die sich das Aufstellen des Maibaums nicht entgehen lassen wollen, eine schmackhafte Stärkung anzubieten.

Die BÜRGERAKTION PFERSEE wird in der AGP durch Angelika Simak und Peter Seyboth vertreten. Auf der Hauptversammlung der AGP wird Peter Seyboth zum Schriftführer gewählt.

Derzeit versucht die AGP durchaus mit Erfolg weitere ortsansässige Vereine zu aktivieren und für eine stärkere Zusammenarbeit zu gewinnen. Die zwischenzeitlich in Angriff genommene Überarbeitung der Satzung soll dabei helfen.
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20 Jahre - und noch kein bisschen leise

Leicht verspätet, aber desto intensiver feiern wir am 12.Oktober den 20. Gründungstag der BÜRGERAKTION. Im gut besuchten Pfarrsaal von Herz-Jesu können wir zahlreiche Freunde und Mitglieder begrüßen, darunter für die Stadt Augsburg Sozialreferent Dr. Konrad Hummel, Dr. Heinz Münzenrieder von der SPD Augsburg, Christl Kamm von den Grünen, Bezirksrat Manfred Klopf und Baudirektor Wolfgang Schilling vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth.

Den größten Beifall aber erzielt Dr. Dimitrios Tsantilas von der CSU-Fraktion, der nach seinem Grußwort gleich eine ausgefüllte Beitrittserklärung der BÜRGERAKTION überreicht.


Die "Mehlprimeln"
Mit hintersinnigen, aber auch einfach lustigen Liedern und Verserln sorgen dann die Gebrüder Panitz aus Kaisheim, besser bekannt als die „Mehlprimeln“, für die richtige Geburtstagsstimmung.





Die "Mehlprimeln bei ihrem temperamentvollen Vortrag


Dr. Hummel + Dr. Röbke „Bürgerschaftliches Engagement - vom Ich zum Wir“ betitelt  Dr. Thomas Röbke, Leiter des Zentrums aktiver Bürger aus Nürnberg, seinen Vortrag, mit dem er einen höchst interessanten Bogen von der eigenen Lebensgeschichte zur heutigen Mediengesellschaft schlägt.

Mit dem afrikanischen Sprichwort „Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verän-dern“ spricht sich Thomas Röbke für ein aktive Bürgergesellschaft aus, in der jede engagierte einzelne Person, jede Stadtteilinitiative, jedes von Freiwilligen getragene ehrenamtliche Pro-jekt ein wenig das Gesicht der Welt verändern kann. Wenn heute sich die Bürgerinnen und Bürger scheinbar immer weiter ins Private zurückzögen, liege das nicht an den Bürgern, sondern eher an der mangelnden Bereitschaft der Politik, Gestaltungskraft und Mitsprache zu gewähren.

Faszinierend, wie nicht wenige Beispiele aus Röbkes Vortrag sich mit unseren Erfahrungen decken.

Nach der Stärkung unserer Gäste an dem großartigen Büfett, zeigen wir zum Abschluss des Abends noch den herrlichen Videoclip von Dietmar Jacob über die ersten zehn Jahre der BÜRGERAKTION, der Dank der Haar- und Barttracht der Akteure in eingeweihten Kreisen auch den Titel „Die Talibans von Pfersee“ trägt. Die zweite Dekade der BÜRGERAKTION ist vom Schriftführer  Peter Seyboth auch wieder in einem Heft festgehalten, in dem nicht nur statistische Daten zu finden sind, sondern in dem für die Jahre von 1992 bis 2002 die jährlichen Schwerpunkte und Aktivitäten der BÜRGERAKTION festgehalten sind. Für das Titelbild - zur Feier des Ereignisses erlauben wir uns das erste Mal einen Farbdruck - konnten wir Nikola Schlichtherle gewinnen, der wir an dieser Stelle nochmals ganz herzlich danken.

Das gleiche Titelbild schmückt auch die Ausstellung „20 Jahre und noch kein bisschen leise“ die wir vom 7. bis 24. Oktober in der Geschäftstelle Pfersee-Mitte der Stadtsparkasse Augsburg zeigen können. Mit der Ausstellung stellen wir die Schwerpunkte unserer Tätigkeit vor, lassen nochmals unsere Erfolge sehen, zeigen aber auch, wo in Pfersee noch der Schuh drückt. Als Beispiel bürgerschaftlichen Engagements will Sozialreferent Dr. Hummel die Ausstellung auch in den anderen Stadtteilen zeigen.
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(Un-)geliebtes Projekt

Unsere Unterschriftenaktion vor der Kommunalwahl hat Erfolg – der Stadtrat beschließt für das Pferseer Stadtteilzentrum die Ausweisung eines Sanierungsgebietes.

Voruntersuchungen werden eingeleitet und von uns mit etlichen Anregungen begleitet. Bis Ende ‘03 sollen Ergebnisse vorliegen – pünktlich zum Ende der Umbauarbeiten in der Augsburger Straße. Unsere Einwände und Hinweise zum Planungsverfahren werden weitgehend nicht beachtet: Bebauungs- und Gestaltungsplan werden getrennt geführt, der BBP wird bis zur Einfahrt „Lidl“ verkürzt, die Plätze vor Herz-Jesu und St. Michael somit gar nicht erst überplant. Im Dezember erfährt Hr. Illner erstmalig – und damit leider zu spät für eine Umplanung der Haltestelle „Pfersee“ -, dass die Straßen-bahngleise doch bis zum Westfriedhof größ-tenteils ausgetauscht werden.
 
Nach Einsprüchen von Regierung und ADFC werden wenigstens noch Verbesserungen für Radfahrer vorgesehen: Randsteine werden abgesenkt, Haltestellen teils hinterfahrbar und die Kirchbergstraße soll als zentrale Rad-lerachse von Pfersee Süd nach Pfersee Nord gegen die Einbahnstraße befahrbar werden.

Gleichzeitig wird bekannt, dass die Bauver-waltung vergaß, die  Mehrwertsteuer einzukalkulieren, die Mehrkosten sollen (vgl. Luitpoldbrücke) im Projekt eingespart werden.
 
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Skandalchronik ungebrochen

Spätestens mit der neuen Diskussion zur Unterfahrung des Bahnhofs wird deutlich, dass für jede Variante eine Haltestelle im Bereich Rosenaustraße unverzichtbar ist. Wir machen den OB im Mai auf den drohenden Schildbürgerstreich aufmerksam, der Baureferent teilt jedoch mit, dass an der Haltestelle auf der Luitpoldbrücke festgehalten wird. Im November werden ohne Beschluss noch eben mal 60.000 EUR für die Fundierung einer Lokalbahnunterführung vergraben, die inzwischen in keiner Planfassung mehr vermerkt ist. Gleichzeitig wird eine weitere Million EUR  Mehrkosten für die Brücke ruchbar. Einstweiliger Kostenstand: 12 Mio. EUR statt noch im Jahr 2000 für Brücke samt Lokalbahntunnel kalkulierter 9  Mio. DM.

Wir gewinnen die ödp-Stadträtin Gabriele Thoma dafür, nach Einsparmöglichkeiten zu fragen, im Januar  wird über den Baureferenten mitgeteilt, dass an der Haltestelle über der Wertach weiterhin festgehalten werden muss.

Im März 03 teilt Herr Walter (STAWA) mit, dass die Linie 5 keinesfalls über die Hessenbach-straße geführt wird – ein dazu erforderlicher Lokalbahntunnel sei bei geschätzten 11 Mio. EURO(!)  wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. 

Der 2. Bauabschnitt der Brücke wird gerade begonnen. Doch statt zu sparen, werden im Finanzausschuss die Mittel für die dringende  Hochwasserschutzmaßnahme - Neubau der Goggelesbrücke“ gestrichen und an den Ausbaukosten für die Augsburger Straße herumgepfuscht.
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Strassen und Plätze in Regensburg

Regensburg, Viereimergasse Die bevorstehende Umgestaltung der Augsburger Straße nehmen wir zum Anlass, uns in Regensburg die preisgekrönte Gestaltung innerstädtischer Plätze und Straßen anzusehen. 

Teils mit der Bahn, teils mit dem Rad ab Ingol-stadt  fahren wir am letzten Juliwochenende in die Stadt an der Donau. Der überaus kompe-tente Stadtführer Joachim Buck, hauptberuflich am Stadtplanungsamt Regensburg tätig, zeigt uns hervorragende Gestaltungsbeispiele, die sich durch Sorgfalt und Materialauswahl aus-zeichnen. Wir lernen, dass nur eine von Visio-nen und Beharrlichkeit getragene Stadtplanung zu guten Lösungen führt, die sich in Regensburg durch Schlichtheit und wohltuender Reduzierung auf wenige Elemente auszeichnen.

Regensburg, Neupfarrplatz Dass eine historische Stadt aber auch durchaus modern sein kann, dies zeigt uns am Nachmittag beim Rundgang durch die Altstadt ebenso engagiert Matthias Freitag. Vorher und danach genießen wir das „Fest im Fluss“ ein buntes Spektakel, das die Regensburger rechts und links der Donau veranstalten.

Am Sonntag lassen wir uns noch das Regensburger Herzstück, den Neupfarrplatz zeigen. Dieser schicksalsträchtige Platz, der zu einer „Piazza“ umgestaltet werden soll, repräsentiert wie kein zweiter die Geschichte der alten Reichsstadt: Überreste aus römischer Zeit, Relikte des Jüdischen Ghettos, christliche Kir-chenbauten, Spuren der NS-Zeit sollen zu ei-nem Gesamtkunstwerk werden, welches die „Verwerfungen der Geschichte auf diesem Platz“ sichtbar macht, so der Gestalter Dani Karavan aus Paris.
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Befreiungsschlag oder neuer Wein in alten Schläuchen?

Musste man kurzzeitig auch den Eindruck haben, dass der neue OB einer Bahnhofsunterfahrung in der „Nordlösung“ doch noch etwas abgewinnen könnte (wen nähme es Wunder, haben doch die sog. Berater nicht gewechselt), so ist mittlerweile ein Begräbnis erste Klasse zu vermelden: Nachdem es verschiedensten Initiativen gelungen war – zuförderst müssen hier wohl die Behindertenverbände benannt werden - eine tragfähige Umbaulösung für den Augsburger Hbf als Dreh- und Angelpunkt eines Regional-S-Bahn-Projektes auf die Tagesordnung zu hieven, wurde auch vom zuständigen Bayerischen Wirtschaftsministerium attestiert, dass in der Nordvariante nur mehr eine Sackgasse erkannt werde.

Im März 2003 stellt der neue Geschäftsführer der Stadtwerke Norbert Walter sein Konzept zur Verknüpfung von Nah- und Fernverkehr vor, das statt auf eine kostentreibende Tram-Haltestelle unter Tage auf tangierende Strekkenführungen der Linie 5 im Westen und der Linie 3 oder 1 im Osten setzt.

Bedauerlicherweise weiterhin auf dem Wartegleis: Der lediglich provisorisch verrammelte „Posttunnel“, der mit wenig Aufwand als Zwi-schenlösung  Bahnkunden den Zugang zu den Gleisen erleichtern könnte.
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Linie 5 / Supply-Center

Im Februar ‘03 wird bekannt, dass seitens der Stadtwerke die angedachten Trassenvarianten der Linie 5 durch Pfersee Nord nicht mehr verfolgt werden. Die Linie 5 wird als Bestandteil einer schnellen Ost-West-Verbindung nur noch entlang der Bgm.-Ackermann-Straße gesehen. Die Anbindung der Konversionsflächen an das Stadtteilzentrum Pfersee soll mittels Busse erfolgen.
 
Im Rahmen von Bauleitverfahren zum Gelände des früheren Supply-Centers (PX) mahnen wir an, dass für die Trasse südlich der Ackermann-Straße Raum gesichert wird. Die städtischen Planungen berücksichtigen, trotz deutlich redu-zierter Nutzungen im Bereich der Reese-Kaserne, bisher lediglich eine Streckenführung jenseits der dicht besiedelten Bereiche von Centerville-Süd und Cramerton.
 
Wir verlangen eine Überplanung der Freiflächen zwischen Westfriedhof und Flandernstraße, da wir um etwaige öffentliche Nutzungen fürchten, falls für das geplante Einfamilienhausgebiet an der Flandernstraße nicht auf die erwartbare Nachbarschaft hingewiesen wird.

Auch fordern wir, neben einem befriedigenden Nahversorgungsangebot für die ehemaligen amerikanischen Wohngebiete nicht zu übersehen, dass zur neuen Columbus-Schule ein Schulweg in akzeptabler Qualität für die früheren Schüler der Spicherer-Schule erst noch ausgewiesen werden muss.
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Sheridan-Kaserne: BÜRGERAKTION schlägt Ganztags-Gymnasium vor

Die Bürgerwerkstatt zur Umgestaltung des Sheridan-Geländes läuft zäh, aber sie läuft. Gut vier Jahre, nachdem die Amerikaner das Gelände geräumt haben, verhindert immer noch ein hoher Zaun jegliche Zwischennutzung. Nur der Kindergarten an der Bürgermeister-Bohl-Straße wird herausgenommen und geht in evangelischer Trägerschaft in Betrieb.

Die BÜRGERAKTION schlägt ein so genanntes „Leuchtturmprojekt“ auf dem Gelände vor: ein Ganztagsgymnasium, in dem die bestehenden städtischen Gymnasien aufgehen könnten.

Vorteile:  Auf dem Sheridan-Gelände ist Platz für eine großzügige Lösung. Der Westen hätte eine eigene, weiterführende Schule, entsprechend dem Rudolf-Diesel-Gymnasium im Osten der Stadt. Die neue Schule ist vom Bahnhof aus in 10 Minuten mit der Tram zu erreichen. Die bestehenden Schulen sind in einem schlechten baulichen Zustand. Die Stadt würde die enormen Unterhalts- und Sanierungskosten für die städtischen Schulgebäude einsparen und könnte durch den Verkauf der attraktiv gelegenen Immobilien sogar noch Gewinne erzielen. Auch die Energiekosten könnte man auf diese Weise in den Griff bekommen.

Die neue Schule hätte eine Größe, die vernünftige Leistungskurse in der Kollegstufe ermöglichen würde. Bisher müssen viele Kombinationen abgelehnt werden, weil an jeder einzelnen Schule nicht genügend Schüler zusammenkommen.

Synergie-Effekte gäbe es auch beim gesamten Lehrpersonal, den Sportstätten, der Ausstattung etc. Noch stellt der Bund für solche Ganztagesschulen Gelder in Aussicht. Wenn es gelingen könnte, möglichst bald ein gutes Konzept zu erarbeiten, könnten Mittel für ein Modellprojekt eingeworben werden.
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Sachbeschädigung

Baum gefällt  „Das ist Sachbeschädigung“, so urteilt ein angehender Advokat, als er sich über die Kreuze auf den markierten Bäumen ärgert. Gerne hätten wir die Strafe auf uns genommen, wenn dafür die Bäume gerettet worden wären. Aber die Baumsägen kennen kein Erbarmen: Für die neue Luitpoldbrücke  muss eine breite Bresche geschlagen werden. Übrigens, die Übeltäter hatten die Kreuze mit Baumschutzfarbe (!) aufgepinselt.

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Der Kasernengürtel wird erforscht

Mehr als 60 Jahre war der Augsburger Westen von einem Kasernengürtel umgeben, der von der Sheridan- über die Reese- bis zur Flakkaserne reicht. Der größte Teil entstand in der Zeit von Hitlers Hochrüstungspolitik und wurde nach Kriegsende von der amerikanischen Armee genutzt. Die Anregung der Bürgerwerkstatt, die Geschichte dieses Geländes zu erforschen, wird von der Stadt aufgegriffen und die Geschichtswerkstatt damit beauftragt.

Trotz schwieriger Quellenlage kommt es zu aufschlussreichen Ergebnissen, die in einer  Ausstellung im Sommer 2002 im Architekturmuseum und anschließend im „Abraxas“ (Reese-Kaserne) gezeigt werden. Dazu werden Führungen durch die Kasernen angeboten, die auf großen Anklang stoßen.

Interessant ist , wie sich in den Bauten die militärische Entwicklung widerspiegelt. Während die Reese-Kaserne mit Pferdeställen und Reithallen noch auf die Kavallerie ausgerichtet ist, werden bei der Sheridan-Kaserne mit dem Bau von Hochbunkern bereits Luftangriffe einkalkuliert. Mittels der Architektur war versucht worden, den funktionalen Betonbauten ein gefälliges Aussehen zu geben, durch  bäuerlich anmutende Gehöftstrukturen und parkartige Flächen vom eigentlichen Zweck abzulenken.

Wenig Berührungsängste zeigten die  Amerikaner gegenüber den Symbolen des Gegners: Der Reichsadler konnte am Guesthouse an der Reinöhlstraße verbleiben, nur das Hakenkreuz wurde herausgeschlagen.
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Die Reese-Kaserne

Reese-KaserneNoch heute lässt sich die Struktur dreier eigenständiger Kasernen auf dem Gelände der „Reese-Barracks“ erkennen:

An der Sommestraße die „Somme-Kaserne“ an der Langemarkstraße die „Arras-Kaserne“ und an der Ulmerstraße die „Panzerjägerkaserne“. Militärbauten finden sich auch in der Tunnel- straße und an der Reinöhlstraße.

Augsburg-Kriegshaber: Reese-Kaserne. Quelle: Consolidated Plan 1997/90

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Dierig-Freiflächen in Pfersee Nord

Die PFerseer Jugend braucht freie Flächen Einige hundert Bürger und Fachleute aus den Bereichen Schule und Sozialarbeit nehmen im Frühjahr 2002 die Auslegung der Bebauungspläne für die Dierig-Freiflächen zum Anlass, sich für den Erhalt der letzten Grünfläche in Pfersee Nord auszusprechen. Als im November die Stadt im Pfarrsaal Herz-Jesu ihre Überlegungen zur Neugestaltung vorstellt, wird klar dass alle diese Anregungen unberücksichtigt geblieben sind.

Ausgerechnet ein Lebensmitteldiscounter soll auf dem Sportplatz entstehen, Grün verbleibt nur noch als Restfläche zwischen Wohn- und Gewerbebauten. Eine Erschließungsstrasse zerschneidet das Gelände zusätzlich. Zudem steht ein großes Fragezeichen hinter den Überlegungen auf den Erweiterungsflächen des Westfriedhofes eine neue Sportanlage zu schaffen. Dem Sportverein Dierig wird dies ohnehin nichts nützen, er sieht sich gezwungen den Stadtteil zu verlassen, wenn sich die Pläne nicht noch ändern.
  
Von Dierig geplante Nutzung des Geländes Was die Stadt bewogen hat, auf der unersetzlichen Freifläche eine Bebauung zu ermöglichen, anstatt diese über das Planungsrecht zu sichern, bleibt ein Rätsel.

Im Pfarrsaal haben die Pferseer nochmals deutlich gemacht, dass die Fläche für eine gesunde Entwicklung im Stadtteil unverzichtbar ist. Die BÜRGERAKTION wird alles tun, um die Stadt an ihre Pflichten und Versprechungen zu erinnern. Der Oberbürgermeister ist aufgefordert, das Thema auf einer Bürgerversammlung zu behandeln.

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Bürgergruppe - Wertach Vital II

Musterstrecke, Wertach vital Das Projekt Wertach vital II, das den Bereich vom Ackermannwehr in Göggingen bis zum Goggeleswehr umfasst, wird im Jahr 2002 im Rahmen der offenen Planung von einer Bürgergruppe begleitet. Ziele des Projektes sind vor allem die Verbesserung des Hochwasserschutzes, aber auch die Gewässerentwicklung durch Rückverlegung der Hochwasserschutzdeiche, den Rückbau von Uferbefestigungen und das Absenken der Ufer, sowie die Stadtentwicklung durch Förderung der Freizeitnutzung am Fluß. Wie die neue Ufergestaltung aussehen wird soll eine Musterstrecke mit einer Länge von 200 m, südlich der Luitpoldbrücke zeigen, die gleich nach Fertigstellung der neuen Luitpoldbrücke gebaut werden soll.
 
Ein Schwerpunkt der Diskussionen in den Sitzungen der Bürgergruppe ist der neue Verlauf der Deichtrassen, die - wo dies möglich ist - zurückverlegt werden sollen. Beispielsweise könnte dadurch, bei extremen Hochwassern, das Gögginger Wäldchen als Überflutungsraum genutzt werden.
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Oberbürgermeister im Bürgerhaus

Mit Dr. Paul Wengert und Dr. Konrad Hummel im Gespräch Vor der Wahl hat es nicht mehr geklappt, aber bald danach kommt der neu gewählte Oberbürgermeister zusammen mit seinem persönlichen Referenten Gerhard Leypoldt und Sozialreferent Dr. Konrad Hummel ins Bürgerhaus zu einem Gespräch mit dem Vorstand der BÜRGERAKTION.

Uns liegt dabei vor allem eine schlüssige Gesamtplanung für den Umbau der Augsburger Straße am Herzen. Wengert sagt zu, sich die Pläne noch einmal in der Verwaltung zeigen zu lassen, und auch beim Kindergarten Hessenbachstraße auf eine baldige Lösung zu drängen.
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Talk, Talk, Talk

Wahlzeiten sind schöne Zeiten  - da bekommt man auch als BÜRGERAKTION mal einen Gesprächstermin bei einer Fraktion. Wir machen davon reichlich Gebrauch und legen s-wohl der CSU-Stadtratsfraktion ((Hermann Weber, Karl Linse) wie auch der SPD-Fraktion (Karl-Heinz-Schneider, Anneliese Haaser-Schwalm) unsere Sicht der Dinge vor. In den Gesprächen geht es vor allem um die Dauerthemen Augsburger Straße, Straßenbahn Linie 5, Dierig-Sportplatz und natürlich Bahnhofsunterführung. Bei der Augsburger Straße gelingt es immerhin, die Idee der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in den Köpfen zu verankern, beim Dierig-Sportplatz beißen wir hingegen eher auf Granit.

Dr. Tsantilas Dem frischgebackenen Pferseer Stadtrat Dr. Dimitrios Tsantilas und seiner Frau zeigen wir bei einem Radspaziergang die Brennpunkte von Pfersee.



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Aus dem Beirat Bürgerhaus

Der Beirat setzt sich aus den Vertretern des AWO Ortsverein Pfersee, des Jugendhauses „Linie 3“, der Arbeitsgemeinschaft Pferseer Vereine und der BÜRGERAKTION zusammen. Drei Sitzungen mit der Leiterin des Bürgerhauses fanden im Jahr 2002 statt.

Thema der Gespräche waren unter anderem die finanzielle Lage (der Träger des Hauses musste auch im Jahr 2002 einen fünfstelligen Betrag zuschießen), sowie die Einbeziehung des Geländes um das Haus in das Sanie-rungsgebiet „Stadtteilzentrum Pfersee“. Durch eine Öffnung des Geländes von Norden als auch von Süden her könnte ein ganz Pfersee durchkreuzender Radweg entstehen. Weiterhin ergäbe eine Neuordnung der Büsche und eine Auflassung der so gut wie nicht genutzten Feu-erstelle hinter dem Bürgerhaus eine wesentlich großzügigere Platzsituation.

Der neu eingerichtete Internetauftritt ermöglicht auch von zu Hause jederzeit einen guten Überblick über die Aktivitäten des Bürgerhauses: www.buergerhaus-pfersee.de
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Forum Augsburg lebenswert

Schon seit der Gründung des Forums ist die BÜRGERAKTION Mitglied in diesem Zusam-menschluss Augsburger Initiativen, der sich für eine Verbesserung der Umweltbedingungen in unserer Stadt einsetzt. Besonders bemerkens-wert ist, dass die jahrelange Vorsitzende des Forums, Eva Leipprand, vom neuen Stadtrat zur Kulturreferentin gewählt wird.

Für die Arbeit des Forums ergeben sich durch die Veränderungen in der Stadtregierung zu-sätzliche Impuls. Bürgerbeteiligung und ernst-hafte Verbesserungen im Bereich des Bahnhofs sind Themen, die nun mit neuen Inhalten besetzt werden können. So fordern die im Fo-rum zusammengeschlossenen Initiativen eine Runderneuerung des Hauptbahnhofes und eine Öffnung des Posttunnels um sofort einen behindertengerechten Zugang zu schaffen.

Bemerkenswert sind auch die Aktivitäten der wiedererstarkten Bürgeraktion Textilviertel, der es gelingt, bei einigen Bebauungsplänen deut-liche Verbesserungen zu erreichen.

Die BÜRGERAKTION wird im Forum durch Bernhard Kammerer und Robert Bernhard vertreten.
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Denk ich an Sirenen in der Nacht...

Bestürzend: Pfersee bekommt auch im kommenden Jahr keine Sirenen.

Was heißt hier „bekommen“ – müsste man nicht eher von „ansiedeln“ sprechen. Aus  griechischen Mythen wissen wir von jenen ruchbaren Schwestern, die mit betörendem Gesang ahnungslose Seeleute auf ihre Insel lockten, um sie anschließend genüsslich zu verspeisen. Auch wenn die Erinnerung so manches verklärt, bleibt zu fragen, ob den Seeleuten mit ausgeprägtem Zuwendungs-Defizit nach entbehrungsreicher Fahrt eher die Hoffnung auf ein billiges Vergnügen zum Schicksal wurde, oder ob angehörs der symphonischen Qualitäten (vgl. Sirenengeheul) die Steuerleute nicht jäh das Ruder fahren ließen und darob an den Klippen zerschellten. Letzteres nehmen wir mit Bedauern zurück – ob ihres offensichtlichen Mangels an „political correctness“, ist doch bekannt, dass in benachbarten Kulturkreisen auch der Ruf des Muezzin immer noch als durchaus wohlgefällig empfunden wird.
  
Dennoch quält uns, wer und zu welchem Behufe soll denn an die Gestade Pfersees gelockt werden? In jedem Falle droht Ungemach beim Gesang der Sirene. Dennoch, dem Gedanken an die hübsche Verpackung stehen wir auch bei schlechten Nachrichten nicht abhold gegenüber. Es steht sich mitten in der Nacht doch viel, viel leichter auf, wenn einem unter Schalmeienklang in`s Ohr wer säuselt: „Süße(r) – das Wasser kommt“ oder in der dramatischeren Version zu wagnerianischer Untermalung: „Erheb dich, Wertachs wiegende Wogen wagen uns zu wecken“.
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Vorschau 2003

Arbeitsgemeinschaft Pferseer Vereine (AGP) und PFERSEE aktiv!
Samstag, 26. April 2003 von 9.30 bis 15 Uhr

Pferseer Maifest

Der Maibaum wird aufgestellt
Umzug und buntes Programm auf dem
Platz vor der Herz-Jesu-Kirche

*

Architekturmuseum Schwaben

Thelottstraße 11
17. April bis 29. Juni 2003

Michael Kurz

Augsburger Architekt (1876 - 1957)
u.a. Erbauer der Pferseer Pfarrkirche Herz-Jesu

Die BÜRGERAKTION will versuchen für Mitglieder und Freunde eine Führung durch die Ausstellung anzubieten.
Termin wird noch bekanntgegeben.

*

BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“ e.V.

Mittwoch, 04. Juni 2003 - 20 Uhr
Bürgerhaus Pfersee

Jahreshauptversammlung

*

BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“ e.V.
vom 27. bis 29. Juni 2003
Mitgliederfahrt

GRAZ ZWEITAUSENDDREI
KULTURHAUPTSTADT EUROPAS

Mit dem Besuch in Graz wollen wir uns über die Möglichkeiten einer Kulturhauptstadt, auch unter dem Aspekt der Einbindung der Stadtteile, informieren.
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Impressum

Jahresbericht 2002 / 2003
der BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“ e.V. - 21. Jahrgang


Herausgeber:
Vorstand der BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“ e.V.
Dietmar Egger, Egelseestr. 9 - Gitta Hopp-Köhler, Max-Pechstein-Str. 13a - Bernhard Kammerer, Kirchbergstr. 3 - alle 86157 Augsburg

Texte:
Dietmar Egger - Gitta Hopp-Köhler - Bernhard Kam-merer - Wolfgang Konrad - Klaus Konrad - Peter Seyboth

Bilder:
Dietmar Egger - Ernst Liebhard - Peter Seyboth

Grafiken:
Wolfgang Konrad - Peter Seyboth

Titelbild:
Zur Feier des zwanzigjährigen Bestehens der BÜRGERAKTION lassen wir uns von Nikola Schlichtherle ein farbiges Plakat gestalten, mit dem wir auf unsere Ausstellung in der Zweigstelle Pfersee-Mitte der Stadtsparkasse Augsburg aufmerksam machen. Das Pferseer Motiv schmückt auch die Festschrift und die Einladungskarten zu unserer Jubiläumsfeier.

Auflage der gedrucken Ausgabe:     800 Exemplare

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