HAUSSCHMUCK IN PFERSEE

 

1
Maria
10
Prinz Rupprecht
2
Maria 2
11
Rosenhaus
3
Madonna
12
Gockel
4
Madonna 2
13
Sieben Schwaben
5
Spinnerin
14
Kuckuck
6
Christopherus
15
Wein
7
St. Michael
16
Hirsch
8
St. Elisabeth
17
Ruine
9
Post
18
Ornament

  
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 18

 

Stuckornament an einer Villa in der Lutzstraße.

 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 17

 

Mit einer kleinen "Ruinenarchitektur" auf einem Gebäude der Baufima Hermann Baur sucht man in Pfersee den Anschluss an Vorbilder aus der Kunst der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen ist es von der Einmündung der Körnerstr. in die Lutzstraße.

 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 16

 

Der Hirchkopf hängt -natürlich- über dem Eingang  der ehemaligen  Gaststätte  "Zum Hirch". Jetzt ist dort das griechische Restaurant  "Ikaros" beheimatet. Es darf allerdings bezeifelt werden, dass Ikaros die korrekte griechische Übersetzung für Hirsch ist.

 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 15

 

In dieser recht neuen Fassandenmalerei in der Kirchbergstraße wird  der Weingenuss gepriesen. Das würde gut dazu passen, dass sich in diesem  Haus früher  die Gaststätte "Eintracht"  befunden haben soll.

 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 14

 
Wirtshausschild der Gaststätte Kuckuck (jetzt Osteria Kuckuck). Ecke Hans-Adloch- / Uhlandstraße. Leider verunziert seit der letzten Renovierung ein wurstförmiges Blech mit dem Schriftzug der Brauerei das schöne Schild.

 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 13

 

Die Sieben Schwaben flüchten vor der Bestie Hase in die Schwabenburg wo
sie der Wirt an der Tür empfängt (Wirtshausschild der ehemalige Gaststätte
Schwabenburg, Gollwitzerstraße).


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 12

 

Der Gockel auf dem Dach der Goggelesbrücke

Diesem Wahrzeichen von Pfersee soll es im Zuge von "Wertach vital II" an den Kragen gehen. Beim Pfingsthochwasser 1999 bestand die Gefahr, daß sich an der Goggelesbrücke, die eigentlich ein Wehr ist, angetriebene Bäume verfangen, was zu einem Aufstau des Wassers führt und in der Folge zur Überschwemmung der umliegenden Gebiete. 

Um dem bei künftigen Hochwassern vorzubeugen wurde das Goggeleswehr im Februar 2005 abgerissen und durch eine Schrägrampe mit Fischtreppe ersetzt.


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 11

 

Das Rosenhaus

Rosen schmücken die Fassade dieses Hauses
in der Dambörstraße. Die Pferseer nennen es deshalb Rosenhaus.


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 10

 
Rupprecht Kronprinz von Bayern an der Ecke Leopold-/Rupprechtstraße.

In dieser Gegend sind die Straßen nach Bayerischen Prinzen benannt, deshalb wird sie im Volksmund Prinzenviertel genannt. Vertreten sind: Alfons, Arnulf, Leopold, Luitpold, Rupprecht früher auch noch Adelbert (jetzt Hans-Adlhoch-Str.). Die einzige nach einer Prinzessin benannte Straße, die Adelgundenstr., eine Gasse hinter der Adlhochschule ist seit dem Neubau der Turnhalle ganz verschwunden.

Rupprecht, geboren 1869, führte im 1. Weltkrieg als Generalfeldmarschall an der Westfront die VI. Armee. Für einen König gab es anschliesend keine Verwendung mehr.


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 9

 
Tür des ehemaligen Postamtes an der Franz-Kobinger-Straße.

Nach der Revolution von 1918 ging das Postmonopol vom Königreich Bayern auf das Deutsche Reich über. Überall wurden neue Postämter errichtet, so wurde auch in Pfersee das Königlich Bayerische Postamt an der Augsburger Straße durch die Reichspost ersetzt.

Das Gebäude wurde 1925 nach Plänen des bekannten Architekten Thomas Wechs gebaut. Die Tür zeigt Motive mit damaligen Aufgaben der Post wie Personenbeförderung per Autobus oder Rundfunk mit andächtig vor einem Radiogerät lauschenden Kindern. 

Im Jahr 2000 wurde die Post in eine Shop in Shop Filiale im Kaufhaus Konrad verlegt.


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 8

 
Die heilige Elisabeth von Thüringen an der ehemaligen Gaststätte Schwabenburg in der Gollwitzerstraße.

Mit 4 Jahren kam die ungarische Prinzessin im Jahr 1211 als Braut des Landgrafen von Thüringen auf die Wartburg. Mit 13 wurde sie verheiratet. Mit 15 bekam sie ihr erstes von 3 Kindern. Mit 20 war sie Kriegerwitwe. In Marburg gründete sie ein "Siechenhaus" und versorgte Arme und Kranke. Mit 24 Jahren ist sie gestorben. 4 Jahre später wurde sie heilig gesprochen.

Die Legende erzählt: Elisabeth speiste gegen das strikte Verbot ihres Mannes des Landgrafen die zahlreich auf der Wartburg bettelnden Armen. Eines Tages meinte er sie auf "frischer Tat" ertappt zu haben und kontrollierte ihren Brotkorb - doch die Lebensmittel hatten sich in Rosen verwandelt.


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 7

 

Der heilige Erzengel Michael bei seiner Lieblingstätigkeit, dem Kampf gegen den gefallenen Kollegen Lucifer.

Er hat Adam und Eva aus dem Padadies vertrieben. Er ist der Patron der Deutschen und damit schließlich das Vorbild für den "deutschen Michel". Wobei der schlafmützige Geselle nichts mehr mit dem streitbaren Erzengel zu tun hat

Diesen St. Michael kennt in Pfersee fast jeder, er schmückt die Fassade der St. Michaels Apotheke an der Augsburger Straße.
 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 6

 

St. Christopherus in der Treustraße.

Der ehemalige Heilige der Reisenden und auch der Autofahrer wurde aus dem offiziellen Kalender der Heiligen gestrichen, weil er nur eine Legende ist, die ihren Ursprung in Indien hat.
 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 5

 

Noch eine Mutter mit Kind, diesmal keine Madonna sondern eine Spinnerin.

Zu sehen war dieser Steinschnitt von Otto Michael Schmitt (bekanntestes Werk in Augsburg: Weberhausfresken) aus dem Jahr 1951am ehemaligen Pförnterhaus der Spinnerei und Weberei Pfersee an der Augsburger Straße.

Leider ist dieses Denkmal ebenso wie die einst in Pfersee blühende Textilindustie verschwunden. Im Jahr 2000 wurde es unter einer Putzschicht begraben.
 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 4

 
Neugotische Marienfigur am ehemaligen Pferseer Zollhaus bei der Luitpoldbrücke (jetzt Konditrei/Cafe Schenk).

Hier wurde bis zur Eingemeindung nach Augsburg 1911 der Wegezoll kassiert.


 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 3

 

 

Barocke Madonna am alten Pfarrhaus.

 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 2

,


Eine Marienfigur an einem Haus in der Uhlandstraße.

 


 
HAUSSCHMUCK IN PFERSEE
Folge 1

 

Im 18. Jahrhundert waren im Dorf Pfersee alle christlichen Häuser -bis auf drei Ausnahmen- mit Mariendarstellungen geschmückt.

An diesem Haus in der Leitershofer Straße wurde diese Traditon in neuer Form wieder aufgegriffen.