Betreff: Luitpoldbrücke und Linie 5
Von: "Dietmar Egger" <Dietmar.Egger@gmx.de>
Datum: 29.03.2015 16:44
An: <verkehrsplanung.tiefbauamt@augsburg.de>
Kopie (CC): <baureferat@augsburg.de>

Sehr geehrter Herr Weber,

der BÜRGERAKTION PFERSEE wurden bei einem Gespräch beim Oberbürgermeister am 24.3. Unterschiede
 zur Trasse der Linie 5 anhand aktualisierter Planvarianten zu Hessenbach- und Holzbachstraße erläutert.
Von den Vertretern der Stadtwerke, Dr. Casazza und Dr. Underberg, wurde dabei die Haltestelle Luitpoldbrücke
als allen Anforderungen an eine barrierefreie Haltestelle genügend dargestellt. Außerdem wurde uns erläutert,
dass die hohen Borde zu den flankierenden Gehwegen nur dem Umstand geschuldet seien, dass für den MIV
quasi Schrammborde erforderlich seien, um bei etwaigen Unfallereignissen einen Anprall von Fahrzeugen an
den Brückengeländern zu verhindern.

Diese Darstellung widerspricht aber Erläuterungen, die uns aus Ihrem Hause resp. dem Baureferat erinnerlich sind,
dass die Gehsteigkanten als Bestandteil des statischen Systems und Träger der auskragenden Gehwege nicht abgesenkt
werden können, um Barrierefreiheit herzustellen. Wir vermuteten bisher auch, dass für eine behindertengerechte
Absenkung auf erforderliche 3 cm Schwelle zur Fahrbahn und bei 6 % zulässigem Gefälle eine großflächige Mulde
für den dreiseitigen Anschluss an die Niveaus des angrenzenden Geh- und Radweges notwendig seien, wenn dessen
Nutzung nicht eingeschränkt werden soll.

Da wir ein Missverständnis unsererseits nicht ausschließen können, bitten wir um Aufklärung.

Zusätzlich bitten wir um Bestätigung/Korrektur unserer Annahme, dass die 2-gleisige Tramtrasse mit 6 m Breite,
zur Lokalbahntrasse, mit 2,5 m Lichtraumprofil ab Gleisachse, einen zusätzlichen Sicherheitsabstand von ca. 1 m
zwischen den Gleistrassen halten muss sowie an der freien Seite ca. 70 cm zu festen Hindernissen. Da für die
Trassenvariante Hessenbachstraße für beide schienengebundenen Verkehrsträger mit Begegnungsverkehr im
Kurvenbereich, mit R< 250 m, und ausscherenden Fahrzeugteilen zu rechnen ist, erhöhen sich diese Abstände
vermutlich noch um einen Meter.

Mit freundlichen Grüßen
BÜRGERAKTION PFERSEE